Vernissage

Sonntag, den 31. Juli 2022 
um 11.00 Uhr

Die Allgäuer Künstlerinnen Julia Hiemer, Marion Klatt und Anna Pfanzelt zeigen auf Schloss Lautrach eine Auswahl an Holzskulpturen, Malereien und Strichzeichnungen. Diese Kunst-Komposition von Ort, Kunst und Freigeist haben die Künstlerinnen unter dem Titel »Verquickungen« zusammengefasst. Zugleich stellt der Schlosspark neue Stein-Skulpturen der Künstlerinnen Ronika Tandi-Keck und Perlagia Mutjawawiri unter dem Titel »Stone Talking - Women Affairs« aus. 

Begleitet wird die Vernissage durch Live-Musik der afrikanischen Band »Pamuzinda Female Version«.

Der Eintritt ist kostenfrei.
Wir freuen uns auf alle Gäste!

> Einladung zur Vernissage als PDF

Besichtigungszeiten

Mo – Fr: 9.00 bis 20.00 Uhr, Sa – So: 9.00 – 18.00 Uhr (an den Wochenenden meist offen, trotzdem vorsichtshalber bitte erfragen Tel. 08394 9100)
Ausstellungsdauer bis Frühjahr 2020
Zugang zum Park immer geöffnet;
Skulpturen stehen zum Verkauf

 

Auskünfte

Beate Bruchmann
Hotelleitung | Prokuristin
Telefon +49 (0) 8394 910 410
b.bruchmann@schloss-lautrach.de

STONE TALKING - WOMEN AFFAIRS

Kreativität, Kunst und besonders Steinbildhauerei spielen in Zimbabwe eine große Rolle. Durch Steinvorkommen und oft bizarre Landschaften begünstigt, werden in Zimbabwe schon seit dem 14. Jahrhundert Kunst-Objekte aus Stein hergestellt. Seit den 1960er Jahren ist daraus nicht nur eine Kunstbewegung, sondern schon fast ein Lebensstil entstanden, der nicht nur zum Lebensunterhalt vieler Menschen beiträgt, sondern auch Ausdruck und Selbstwertgefühl darstellt.

Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Umstände hatten die Künstlerinnen und Bildhauerinnen insbesondere in den letzten 15 Jahren äußerst schwierige Zeiten, da nur wenige Besucher und Touristen als mögliche Kunden nach Zimbabwe kamen. Einige Galeristen, die von der Kunst und den kreativen und ausgeglichenen Künstlern beeindruckt waren, haben sich seither engagiert und versucht, trotz der widrigen Umstände diese beseelten Objekte unterschiedlichen Genres und Kunstanspruchs in ihren jeweiligen Heimatländer zu zeigen.

»Wir von littleZIM, inspiriert von der Flüchtlingssituation in Europa, aber auch von der angespannten Situation in Zimbabwe, wollten herausfinden, was junge Afrikaner bewegt, was sie antreibt. Diese Motivationen künstlerisch auszudrücken, von den Bildhauern im Austausch mit ihren Familien und Freunden mit Muße und Geduld erstellt – das war unsere Zielsetzung. Die Möglichkeit, dIe entstandenen Objekte im barocken Schlosspark zu präsentieren, beflügelte uns außergewöhnlich. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit all den Besuchern dieses besonderen Ortes.«

Die Künstlerinnen: Perlagia Mutjawawiri und Ronika Tandi-Keck.

www.littlezim.de, Titelbild: Uwe Hirt

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Developing character

"Stein zu bearbeiten heißt, das Unwesentliche oder Ungewollte wegzuhauen. Ähnlich ist es, wenn sich der Charakter entwickelt. Das Überflüssige geht weg und das Substanzielle bleibt und definiert sich im Detail."

Rizimiu Chiwawa